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Kaufmann gewinnt Dual Eliminator

Nach Marbachegg in der Schweiz ging es für die Bergamont European 4Cross Series wieder nach Deutschland - genauer auf die Ostalb nach Nattheim-Steinweiler. Die Bahn in Steinweiler bietet einen besonderen Charakter, vor ein paar Jahren titelte die lokale Presse "das Monaco der Mountainbiker" und das trifft es ziemlich genau, wie der bekannte Formel-1 Kurs, ist die Strecke mitten in die Ortschaft integriert, technisch höchst anspruchsvoll und keine Fehler verzeihend. Einer, der mit diesen Bedingungen immer sehr gut klar kommt ist der Lokalmatador Ingo Kaufmann (BikeORado Racing Team) der sich auch 2016 den Sieg nicht nehmen ließ.

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Ein volles Starterfeld von 74 Fahrern in 8 Kategorien starten am Sonntagmorgen mit einer Zeitqualifikation. Nach einer kurzen Mittagspause folgten die Rennläufe, das trockene Wetter setzte der Strecke zu, sie wurde zunehmend rutschiger, das sorgte für so manch rennentscheidende Überraschung.

Die U11 war mit 13 Fahrern gut besetzt. Fabio Santos (Bike-Park Wolfach) gewann zwar die Qualifikation. Im großen Finale musste er sich aber Lukas Melzer aus Berkheim beugen, auf Platz drei kam Elias Hemminger (ebenfalls Berkheim) vor Moritz Reinhardt aus Steinweiler.

Florian Zimmerli (Fastlane Garvity) hieß der Dominanter der U13. Bereits beim Pumptrack Race am Samstagabend zeigte er sein Talent und gewann. Auf Platz zwei folgte der Wolfacher Kevin Kern vor Wagner Lenny (Radsportler Kinzigtal).

Deutlich schwächer besetzt war die U15. Lediglich sieben Fahrer waren gemeldet, die aber für ordentliche Spannung sorgten. Felix Bub (TSV Berkheim) war der Sieger in der Qualifikation und im Rennen. Dahinter wurde das Feld aber gehörig durcheinander gewürfelt. Letztendlich kam der Quali 6. Patrick Schreiber auf Rang zwei. Das kleine Finale gewann Jannik Stopar (Bike Team Steinweiler) vor Dennis Gürsch (RC 93 Winnenden) der im Zeitlauf mit Rang 7 zuvor den letzten Platz innehatte.

In der U17 setzte ein weiterer Lokal ein Ausrufezeichen. Paul Bihlmayr (Fun&Bike Heidenheim). Seine Qualifikationszeit war lange die Bestzeit, nur ein paar Elitefahrer waren letztendlich schneller. So blieben Nathi Thomann (Fastlane Gravity) und Moritz Krech (EJW Baltmannsweiler) auch im Rennen nur die Plätze zwei und drei.

Mit sieben Startern konnte auch in der Klasse Masters ein ordentliches Rennen gefahren werden. Zur Überraschung vieler Anwesenden stand ein alter Bekannter wieder einmal am Gate – Marco Apel (EBE Racing Team) der vor zirka drei Jahren sein letzes 4Cross bzw. Dual-Rennen fuhr, dominierte sofort wieder seine Kategorie. Sieg in der Quali und auch im Rennen, auf Platz zwei kam Andre Kern (Bike-Park Wolfach) vor Andi Steinhart (Fastlane Gravity).

Mit 14 Fahrern war die Hobby-Klasse am stärksten besetzt. Bereits in der Zeitqualifikation war klar dass es hier heute richtig zur Sache gehen wird. Stürze und Fahrfehler mischten das Feld durcheinander. So fanden sich die beiden schnellsten der Quali „nur“ im kleinen Finale wieder, das wiederum der Zweite - Tobias Kaufmann (Bike Team Steinweiler) vor Luca Roth (Winnenden) gewinnen konnte. Im großen Finale konnte sich der Gomaringer Moritz Schlegel vor Johannes Rauterberg (Bike Team Steinweiler) behaupten.

Leider gingen nur drei Damen in Steinweiler an den Start. Der Veranstalter entschied sich aber dennoch die Ladies nicht mit einer anderen Klasse zu vermischen und lies das Rennen starten. Den Sieg holte sich Marissa Roth vor Verena Schäufele und Laura Kern.

Wie bereits erwähnt war Ingo Kaufmann auf seiner Heimstrecke an diesem Wochenende nicht zu schlagen – Tagesbestzeit und Rennsieg. Mit Platz zwei in der Qualifikation machte Robin Bregger (Wolfach) nach einer langen Verletzungspause wieder auf sich aufmerksam, gefolgt von David Jäckel (BMX-Racing Team Jäckel) und Yanik Pfister (RV Rieden Wallisellen). Der frischgebackene Nationalmannschaftsfahrer Daniel Anger (Propain) musste sich mit Rang fünf in der Quali begnügen. Bis zum Halbfinale gab es keine Überraschungen, hier konnte sich dann allerdings David Jäckel gegen Robin Bregger durchsetzen und zog in das große Finale ein. Bregger konnte auch im kleinen Finale nicht gegen den Schweizer Pfister gewinnen und belegte Rang 4. Das große Finale konnte Kaufmann souverän vor Jäckel für sich entscheiden.

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